Waschmaschinen-Monitoring
In meiner Studienzeit bekam ich eine alte Waschmaschine geschenkt – und statt einfach nur Wäsche zu waschen, wollte ich verstehen, wie sie eigentlich funktioniert. Also baute ich WashPi, eine Python/Django-Anwendung, die sich mit einer Funk-Steckdose verband, den Stromverbrauch erfasste und jeden einzelnen Waschzyklus visualisierte.

Was als Neugier-Projekt begann, wurde schnell zu einem tiefen Einblick in das Verhalten von Waschmaschinen:
Welche Programme verbrauchen am meisten Energie?
Wie unterscheiden sich einzelne Waschphasen im Stromverbrauch?
Kann man den „Lebenszyklus" einer Wäscheladung abbilden und vorhersagen?
WashPi lieferte diese Antworten – mit übersichtlichen Dashboards und Datenvisualisierungen. Im Nachhinein ging es weniger um Wäsche als um eine Leidenschaft, die meine Arbeit bis heute prägt: Daten, Technologie und reale Prozesse sinnvoll miteinander zu verbinden.

Und ja – es hat mich auch daran erinnert, dass selbst eine Waschmaschine einen Workflow hat. Heute als CIO denke ich gerne, dass ich einfach von Waschzyklen zu Enterprise-IT-Zyklen gewechselt bin – aber das Mindset ist dasselbe geblieben.
Hier geht es zur Demo: washpy.bombeck.io